Die Sensortechnik in der Luft‑ und Raumfahrt ist zentral für Navigation, Flugsteuerung, Zustandsüberwachung und Missionserfolg. Sensoren müssen unter extremen Bedingungen – weiten Temperaturbereichen, starken Vibrationen, hoher Strahlung und korrosiven Atmosphären – zuverlässig funktionieren. Daher sind geeignete Materialien und Oberflächenbehandlungen entscheidend.
Dünnschichtsensoren eignen sich besonders, da sie leicht, kompakt und direkt auf Bauteiloberflächen applizierbar sind. Nach ihrer Funktion lassen sie sich grob in Sensoren zur Temperaturüberwachung (auch für kryogene Bedingungen), Drucküberwachung (Pneumatik, Hydraulik, Kabinendruck), strukturelle Überwachung (Structural Health Monitoring, Erkennung von Verformungen, Belastungen und Materialermüdung), Durchfluss‑ und Mediumüberwachung sowie Gas‑ und Umweltüberwachung einteilen.
Anwendungsbeispiele sind die direkte Applikation auf CFK‑ oder Metallstrukturen zur Echtzeit‑Strukturüberwachung, hochtemperaturstabile Dünnschicht‑Thermoelemente und Drucksensoren in Triebwerken, spezielle Sensoren für kryogene Treibstofftanks und vielfältige Avonik‑Sensoren. Charakteristische Merkmale sind starke Miniaturisierung (typische Schichtdicken 1–6 µm), hohe Präzision und geringes Gewicht zur Massenreduktion.
Oft werden Dünnschichtsensoren kundenspezifisch an Materialien, Belastungen und Umgebungsbedingungen angepasst, um Zuverlässigkeit und Leistung zu maximieren. Die Integration von PVD‑Beschichtungen in die Fertigung erhöht die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Sensoren und ermöglicht funktionale Oberflächeneigenschaften: optisch, elektrisch, umweltbeständig.
Wir liefern Ihnen die passenden Vakuumbeschichtungsanlagen für diese Anforderungen und unterstützen Sie gerne technologisch bei der Bemusterung und bei der Skalierung.