Hochtemperatursupraleiter (HTS) sind komplexe Oxidkeramiken, deren kritische Temperaturen über dem Siedepunkt von flüssigem Stikstoff liegen. In den letzten drei Jahrzenten haben sie sich so weiterentwickelt, dass industrielle Anwendungen in großem Maßstab realisierbar werden.
Die moderne Herstellung von HTS-Bändern der zweiten Generation (2G) beginnt typischerweise mit einem lediglich 50–100 µm dicken Substratband aus Inconel. Auf dem Band wird eine mehrlagige Texturierungsschicht abgeschieden, um die erforderliche kristallografische Ausrichtung zu erzeugen. Anschließend wird eine supraleitende Schicht aus Seltenerd-Barium-Kupferoxid (REBCO) aufgebracht.
Zu den gängigen Vakuumbeschichtungstechnologien gehören die ionenstrahlgestützte Abscheidung (IBAD) und das Sputtern für die Texturierungsschichten sowie die gepulste Laserabscheidung (PLD), die metallorganische chemische Gasphasenabscheidung (MOCVD) und die physikalische Gasphasenabscheidung mittels Elektronenstrahl (EB-PVD) für die REBCO-Schicht.
Als führender Anbieter großtechnischer Anlagen zur Metallbandbeschichtung verbindet VON ARDENNE umfassende Expertise in PVD-Prozessen mit nachgewiesenen Kompetenzen im Vakuumanlagenbau und einer überzeugenden Erfolgsbilanz bei der Skalierung fortschrittlicher Abscheidungstechnologien. Damit ist VON ARDENNE der ideale Partner für HTS-Bandhersteller beim Übergang von der Pilotproduktion zur industriellen Fertigung – eine Kompetenz, die bereits in mehreren Scale-up-Projekten innerhalb der HTS-Branche unter Beweis gestellt wurde.